| (ca. 13. - 15. Jhd.) Bleibt die Möbilierung mittelalterlicher Stuben gemäß den wenigen, den Alltag darstellenden Bildern relativ karg, findet sich dennoch eine relativ breite Bandbreite einfacher Gebrauchsmöbel, wie Hocker , Bänke (-> Bank ), Tische, Stühle, Kisten (-> Frontstollentruhe ) und Truhen. Insbesondere letztere, von denen zahlreiche erhalten sind, weisen neben den grossen Dimensionen eine Massivität auf, die sie als deutlich stationäres Möbelstück outet. Tische und Bänke tauchen in verschiedenen Konstruktionsarten in Darstellungen auf, auffälig hier z.B. die heute gänzlich unbekannte Konstruktion grosser Tafeln, deren massive Tischplatte nur auf Böcken ruhte, und die in einem Stück aufgehoben werden konnte, hiervon auch der Satz "die Tafel ist aufgehoben". Eine weitere Konstruktionsmethode sind Platten mit eingesteckten Füssen, wie sie vom Hoch- bis und das Spätmittelalter gängig sind. Leider sind gerade Tische auf Darstellungen oft durch Tischdecken verdeckt, insofern auf die genaue Konstruktion nur bedingt nachvollziehbar ist. Neben den einfachen Konstruktionen zeigen insbesondere spätmittelalterliche Gemälde zunehmend Möbel bürgerlicher oder adliger Haushalte, die entsprechend ihres Repräsentationscharakters mit Intarsien oder Zierschnitzereien verziert sind. Bei dem vorliegenden Tisch handelt es sich um einen eher einfachen Gebrauchstisch. |
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(In unserem Besitz seit 05/2006 / Stand 14.01.2007) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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