| (15. Jhd) Neben vielfältigen Elementen mittelalterlichen Repräsentationsbewusstseins im und über den Bereich des Schmucks und der Accessoirs hinaus stellt die Agraffe (von französisch "agrafe" für "Haken"), auch schlicht "Brosche"", oder "Heftchen" bzw. "Heftlein" (vergl. Nürnberger Polizeordnung) genannt, einen heute eher seltener anzutreffenderen Vertreter der Kleidungsverzierungen dar. Eng verwandt mit der Fibel (-> Sternfibel, Rautenfibeln) bzw. den Spangen (-> Runde Spangen ) oder den eigentlich eher nur durch die Verwendung sich abgrenzenden Tasselscheiben ,sind sie in ihrer Form als Hutagraffe als an einer Kopfbedeckung angebrachtes Schmuckelement ob der schlichten Tatsache, dass die heutige Hutmode kaum Verzierungen kennt, in der westlichen Welt kaum mehr zu finden. |
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Gerade im Zusammenhang des Tragens mit Federn (insbesondere Reiherfedern -> Helm mit Reiherstutz) jedoch, blieben diese bis in die frühen Jahrzehnte des 20ten Jahrhunderts erhalten, und sind heutzutage nur noch zu bestimmten Anlässen zu finden, insbesondere als schmückendes Element an der Kleidung der Damenwelt.
(->weiteres Beispiel: Agraffe mit Koralle) |
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(In unserem Besitz seit 12/2010 / Stand 14.11.2011) | |||||||||||||||||||||||||||||
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