Mittelaltertage in Bad Windsheim

Das Museumsdorf präsentierte sich trotz wirklich eklig-kalt-windig-nassem Oktoberwetter in gewohnt schöner Lage, und entschädigte mit frischer Wurst und leckerem Kuchen. Viel wesentlicher war allerdings die alljährlich wiederkehrende Belebung des Mittelalterteiles im Dorf selbst durch die Gruppe Anno 1476, die wie immer mit guter Qualität glänzte. Hervorzuheben sind hier desweiteren einige neue Handwerksdarstellungen wie den Flickschuster (Gruß an Sebastian), oder den Täschner, darüber hinaus wurde in kleinen Rahmen Offensiv-und Defensivbewaffnung, inlusive Büchsenbeschuss, der damaligen Bevölkerung demonstriert. Im Rahmen der Textildarstellung wurde die Arbeit der Schneider (Gruß an Laura und Daniel) demonstriert, besonders erwähnenswert sind die sehr schönen Kruselerrekonstruktionen, die durch die Gruppe präsentiert wurden. Hoffnungsvoll stimmte die Aussicht, dass eine Schmiede dem Dorf hinzugefügt werden soll. Darüber hinaus bot die Gesamtanlage ein neues Haus, sowie ein verlegtes frühmittelalterliches(?) Fürstengrab. Im Museumsteil "Stadt" zeigte Oliver von "Bayreuth 1320", sowie "Nürnberg 1380" (hier aber mit 1320ger Darstellung) stadtbürgerlichen Alltag um 1320.

Löffel mit geschnitzem Gesicht, aus der Baugruppe Dorf Die Stickerin Der Flickschuster Stillleben mit Ringpanzergeflecht Die Schreiberin bei der Arbeit
Blick in einen Schlafraum im Obergeschoss des Hauses aus dem späten 14ten Jahrhundert in der Baugruppe Stadt Das Haus aus dem späten 14ten Jahrhundert in der Baugruppe Stadt Der Löffelschnitzer Meine Damen, meine Herren, einen besseren Ringpanzer werden sie nirgendwo bekommen. Beachten Sie die feine... Stickerin bei der Arbeit
Kurze Erfrischung Schneiderhandwerk Der Geldwechsler Konzentriertes Arbeiten ...und einige Erzeugnisse der Schreiberin

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